Wenn das Völkerrecht so stark wäre wie die Mauer würde es keine geben!
Erklärung des Produzenten
„[…] eine erstklassige Dokumentation, die viel Licht auf den Schnittpunkt zwischen Recht und Politik in einem der hartnäckigsten Krisenherd der Welt wirft.“
„Noch nie habe ich gehört, dass Richter so offen über das Völkerrecht sprechen; dieser Film wird eine schneidende Debatte auslösen! Es ist ein Muss für jede Gesetzesbibliothek.“
Genesis von BROKEN
Producer and Initiator
of the BROKEN Project
Als Delegierter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, später als Leiter der UN-Abteilung für Barriereüberwachung und jetzt als Filmproduzent arbeite ich seit 2005 daran, die Auswirkungen der Mauer zu dokumentieren. Ich habe mein Lebensblut in einen Job gesteckt, der nur von einem Außenstehenden ausgeführt werden konnte. Als meine Abteilung im Mai 2013 aus Geldmangel und Willenmangel aufgelöst wurde, endete mein Job abrupt. Ich fragte mich, ob ich meine Arbeit dort unbekümmert verlassen und meine Karriere woanders fortsetzen könnte. Könnte ich mit meiner Moral im Einklang leben, wenn ich einfach meine Arbeit niederlegen würde und einen anderen Job annähme? Könnte ich ein Thema ignorieren, das ich genauer kannte als fast kein anderer? Könnte ich all diese unzähligen Menschen und alle von der Mauer direkt betroffenen Gemeinschaften ohne Bereuen im Stich lassen?
Lesen Sie die gesamte Erklärung des Produzenten
Ich habe AdvocacyProductions – Dare to Envision – gegründet, um Dokumentarfilme zu produzieren, die nach hohen ethischen Standards und einem inhärent pädagogischen Wert streben.
Stefan Ziegler
Synopsis
Wir leben in einer Welt, in der internationale harte Grenzen schneller und in größerer Zahl gebaut werden als je zuvor in der Geschichte, fast 70 seit dem Fall der Berliner Mauer. Die Große Mauer in China war zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung obsolet. Nordirlands Friedensmauern tragen dem Namen allerdings kaum Ruf. Ein amerikanischer Präsident ist darauf bedacht, eine Mauer zu bauen, die diejenigen, die ausgeschlossen werden, bezahlen sollen.
Die israelische Regierung begann 2002 mit dem Bau einer 700 km langen Mauer im Westjordanland auf der palästinensischen Seite der „Grünen Linie“. Zwei Jahre später erklärte der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag in seinem Gutachten von 2004 den Bau einer Mauer innerhalb des besetzten palästinensischen Gebiets für illegal. Die Palästinenser und viele in der internationalen Gemeinschaft sahen in der Stellungnahme des Gerichtshofs einen Wendepunkt in dem sich in die Länge gezogenen Konflikt. Heute, mehr als 14 Jahre später, ist das Ergebnis ernüchternd: Israel hat sich weder von der Mauer, die doppelt so hoch und viermal so lang ist wie die Berliner Mauer, entfernt noch irgendwelche Reparationen geleistet. Im Gegenteil, die Mauer steht kurz vor der Fertigstellung, und die meisten Staaten haben wenig unternommen, um die Einhaltung zu gewährleisten, obwohl sie dazu verpflichtet sind.
BROKEN– Eine palästinensische Reise durch das Völkerrecht ist ein überzeugenderDokumentarfilm über das Völkerrecht, seine gebrochenen Versprechen, den IGH, Israels Mauer in Palästina und die Pflichten und Unterlassungen der internationalen Gemeinschaft; ein verworrenes Geflecht aus Recht, Politik und Macht und wie die Geschichte sich weigert, das Blatt zu wenden. Kraftvolle Szenen zeigen die Folgen der Mauer für die Menschen, deren Alltag betroffen ist. Der Film liefert ehrliche Zeugnisse von international renommierten Rechtsexperten, ICJ-Richtern, erfahrenen Diplomaten und dem israelischen Militär Offizier, der die Mauer gebaut hat. Fangen Sie diesen wichtigen Moment ein, wenn der Filmemacher durch drei Kontinente reist, um genau diejenigen zu begegnen, deren Überlegungen die Zukunft des Völkerrechts, der Menschenrechte und letztlich des Friedens bedeutend prägen.
Der Film wurde inspiriert und produziert von einem ehemaligen UN-Experten zur Überwachung der humanitären Einflüsse der Mauer im Westjordanland.
Mohammed Alatar, derzeit einer der wichtigsten Dokumentarfilmer der palästinensischen Kinematografie, er wurde Ende der 90er Jahre in den USA zum Filmemacher ausgebildet.
Zu seinen bisherigen Arbeitserfahrungen zählen Positionen als Future Stories Director für CBS News, Media Advisor für UNDP und das Ministerium für Jerusalem-Angelegenheiten. 2002 gründete und leitete er den NGO „Palestinian for Peace and Democracy“.
Mit einem tiefen Engagement für die Menschenrechte und den Kampf seines Volkes definiert sich Mohammed Alatar mehr als Menschenrechtsaktivist denn als Filmemacher. Er nutzt seine Arbeit, um seine Ideen und Überzeugungen auf der ganzen Welt zu fördern und den Ursachen und Werten, die er verteidigt Raum zu geben. Seine Mentoren sind Oliver Stone und der ägyptische Regisseur Yousef Chahin, die „Menschen sind, die Filme mit einer Botschaft machen, nicht nur Unterhaltung“.
2006 veröffentlichte Mohammed Alatar „The Iron Wall“, einen Film über die Errichtung israelischer Siedlungen im Westjordanland, der auch den umstrittenen Bau der israelischen Mauer im Westjordanland behandelt. Der Film argumentiert, dass Siedlungen der sichtbare Aspekt einer Strategie für die dauerhafte Besetzung des Territoriums sind. „The Iron Wall“ folgt der Zeitleiste der Siedlungen und untersucht deren Auswirkungen auf den Friedensprozess.
In Bezug auf die Mauer und den Film sagte der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter: „Die beste Beschreibung der Mauer, ihrem Verlauf und Einfluss auf die Zivilbevölkerung werden im Film The Iron Wall gezeigt.“
2008 bringt Mohammed Alatar „Jerusalem the East Side“ heraus, eine der meistgesehenen politischen Dokumentarfilme Palästinas. Es stellt die Auswirkungen und Ungerechtigkeiten der 42-jährigen israelischen Besatzung Ostjerusalems dar.“
Sein aktuelles Dokumentarprojekt „Broken“ versucht zu erklären, warum nichts unternommen wurde, um Israel davon abzuhalten, die Mauer weiter zu bauen, und warum es, nachdem sie der IGH 2004 für illegal erklärt hatte, nicht demontiert wurde.
Von meinem Haus in der besetzten palästinensischen Stadt Ramallah kann ich sehen, wie die Mauer die Stadt umgibt, unseren Horizont blockiert und sich auf die Art und Weise, wie wir leben, uns bewegen und existieren, aufdrängt.
Mein erster großer Film, “The Iron Wall”„, drehte sich um genau dieses Thema. Er wurde wenige Monate nach der Advisory Opinion des Internationalen Gerichtshofs 2004 herausgebracht. Dann hatte ich gehofft, bald das Ende der Geschichte der Mauer und ihrer Demontage zu sehen. Wie naiv war ich; die Mauer ist immer noch da, titanisch.
Als Stefan Ziegler, ehemaliger Leiter der UN-Abteilung für Mauerüberwachung, vorschlug, einen Dokumentarfilm über die Stellungnahme des IGH zu drehen, war meine unmittelbare Antwort „Ja“. Die Idee von “Broken” war geboren.
Unsere kombinierte Erfahrung und die Existenz enormer Mengen an Filmarchiven aus dieser Zeit ermöglichen es uns, mehr als ein Jahrzehnt der Geschichte der Mauer Stück für Stück zu rekonstruieren und deren Verlauf im Terrain sowie in der internationalen Gemeinschaft Revue passieren zu lassen.
Viele Fragen verfolgen mich. Was war der Grund für das Versäumnis der internationalen Gemeinschaft, die rechtlichen Verpflichtungen einzuhalten, einschließlich der “Achtung und Gewährleistung der Achtung” des humanitären Völkerrechts? Wie können zwei UNO-Resolutionen und ein Gutachten des Weltgerichtshofes so leicht ohne Maßnahmen missachtet werden? Wer ist für ein solches Versagen verantwortlich? Was bedeutet die Nichtumsetzung dieser hochrangigen Beschlüsse für das internationale (humanitäre) Recht und seine Relevanz heutzutage? Und wo können die Menschen, deren Leben durch die Mauer ruiniert wurden, Gerechtigkeit finden, und auf welche Weise? “Broken” ist mein Versuch, diese Fragen zu beantworten.
“Broken” nimmt eine direkte und sachliche Annäherung an die Erzählung, kommt aus verschiedenen Blickwinkeln und fängt die Realität der Mauer so ein. Die Geschichte wird von einer sehr angesehenen Gruppe von Interviewpartnern unterstützt: Richter, Diplomaten, Experten, Beamte der Vereinten Nationen sowie von israelischen und palästinensischen Stimmmen. Wenn das letzte Bild von “Broken” vom Bildschirm verblasst, werden einige dieser Fragen beantwortet, andere werden aufgeworfen, und ein verworrenes Geflecht aus Recht, Politik und Macht wird aufgedeckt.
Interviewpartner
Geschichte & Fakten
Palästina gehörte zu den ehemaligen osmanischen Gebieten, die 1922 vom Völkerbund unter britische Verwaltung gestellt wurden. Von 1922 bis 1947 gab es eine großangelegte jüdische Einwanderung. Israel verkündete seine Unabhängigkeit und im Krieg 1948, an dem benachbarte arabische Staaten beteiligt waren, wuchs er auf 77 Prozent des Mandatsgebiets Palästina. Mehr als die Hälfte der palästinensischen arabischen Bevölkerung floh oder wurde vertrieben. Im Krieg von 1967 besetzte Israel den Gazastreifen und das Westjordanland, die verbleibenden arabisch kontrollierten Gebiete. Der Krieg führte zu einem zweiten Exodus von Palästinensern, der auf eine halbe Million geschätzt wurde. Der Sicherheitsrat formulierte in Resolution 242 die Grundsätze eines gerechten und dauerhaften Friedens, einschließlich eines israelischen Rückzugs aus den in dem Konflikt besetzten Gebieten, einer gerechten Lösung des Flüchtlingsproblems und der Beendigung aller Forderungen der kriegsführenden Staaten. Die anschließenden Verhandlungen gipfelten in der Unterzeichnung der Grundsatzerklärung über Interims-Selbstverwaltungsvereinbarungen („Oslo-Abkommen“) im Jahr 1993 durch Israel und die Palästinenser, welche bestimmte Fragen aufschoben.
Verschiedene weitere Verhandlungen führten nicht zu einem Dauerhaftigkeitsabkommen. Im Jahr 2000 begann eine zweite Intifada („Aufstand“) der Palästinenser, die erste zwischen 1987 und 1993. Im Jahr 2002 begann Israel mit dem Bau einer Trennmauer im Westjordanland, die sich hauptsächlich innerhalb des besetzten palästinensischen Gebiets befand und vom Internationalen Gerichtshof für illegal erklärt wurde. Eine neue Verhandlungsrunde, die 2013 begonnen wurde, wurde von Israel im April 2014 ausgesetzt. Eine weitere Runde von Kämpfen zwischen Israel und Gaza fand im Juli-August 2014 statt.
Auszug aus HISTORY OF THE QUESTION OF PALESTINE, The United Nations Information System on the Question of Palestine (UNISPAL)
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Interview with Christine Leuenbergerہ, Border Studies Expert.
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Lernmöglichkeiten & Bildungsmaterialien
BROKEN ist von spezifisch pädagogischem Wert. Stefan Ziegler, Produzent und Initiator des Films, ist Associate Professor an der Geneva School of Diplomacy and International Relations. Er verfügt über 20 Jahre humanitäre Erfahrung und einen Hintergrund in praxisorientierter Schulung. Er hält Gastvorlesungen an diversen Universitäten und praktizierenden Humanitärarbeitern vor Ort. Finden Sie seine sorgfältig gestalteten pädagogischen Bildungsmaterialien für ausgewählte Zielgruppen und Veranstaltungen.
Filmveranstaltungen & Medien
EU Parliament sneak preview
Late 2019
Festival de Cinema i Drets Humans de Barcelona XVIè features BROKEN on the first night of the film festival.
Barcelona, November 2019
Screening and debate with the director at Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) of Universität Duisburg-Essen, Centre & the EZEFParliament.
Duisburg, November 2019
ICRC Alumni Chapter Geneva on the occasion of the 70th Anniversary of the Geneva Conventions presents screening of BROKEN with debate on IHL, Geneva
17 October 2019
BROKEN’s 1st Italian Tour was held on 09/07 in Rome; 11/07-Naples; 12/07-Modena; and 14/07-Turin; debating the subject: „If International Law was as strong as the Wall, there wouldn’t be one!“
(9 July) 2019
AdvocacyProductions organized two concurrent events on the 9th of July commemorating the15th Anniversary of ICJ’s Wall Opinion in Geneva and Rome. BROKEN was followed by lively debates entitled: „15th Anniversary of ICJ’s Wall Opinion: What’s left?“
(9 July) 2019
Grenoble, France
(21 May) 2019
Graduate Institute of International and Development Studies, Geneva.
Wednesday, March 13, 2019 at 18:15 – 20:30
Human Rights Council 40th Session
Spring 2019
PALESTINE FILMER C’EST EXISTER
29.11 – 05.12.2018
PALESTINE CIMEMA DAYS by Filmlab Palestine
22.10.2018
TORONTO PALESTINE
20 – 23.09.2018
TRANSIT
“Sterk dokumentar om internasjonal rett og muren på Vestbredden“
EVA-KRISTIN URESTAD PEDERSEN 15 NOVEMBER 2019
Le Courrier
“Les promesses du droit ont été brises”
Achille Karangwa 20 Nov. 2018
MONDOWEISS
“The way forward may be buried in the wall Middle East”
Sam Bahour, August 3, 2018
Middle East Eye
International law gave a clear ruling against Israel’s wall. But nothing happened
Avi Shlaim, 29 July 2018
Salon
Why does Israel’s illegal separation wall still stand?
In his new documentary, „Broken,“ Palestinian-American filmmaker Mohammed Alatar looks for answers
RACHEL LEAH, MAY 26, 2018
UN Headquarter
BROKEN producer Stefan Ziegler opens press conference at UN ahead of screening and debate at the Human Rights Council on March 18, 2019 at UN headquarter in Geneva.
POLITYKA
Interview with Mohammed Alatar, BROKEN’s director
Palestinian TV
the UN sneak preview of BROKEN, 21 Nov. 2018
Palestinian TV’s interview (Arabic) with Stefan Ziegler
TRS
Espace 2, RTS Swiss Radio interview (French) with Producer Stefan Ziegler
PRIZE FOR THE BEST DOCUMENTARY FEATURE FILM from Maracary International Festival in Venezuela,
June 2019
Broken A Palestinian Journey through International Law by Mohammed Alatar has won the Audience Award and a Special Mention from Al Ard Documentary Film Festival, XVI edition Sardinia (Italy) (11- 16 March, 2019) „as the film accurately documents the ongoing Israeli violation of international laws, UN resolutions and the verdicts of the International Court of Justice, exemplified by the verdict on the apartheid wall. The documentation attests to a long research work that also highlights the motivations of the judges of the International Court.“
Broken A Palestinian Journey through International Law by Mohammed Alatar has won the Audience Award and a Special Mention from Al Ard Documentary Film Festival, XVI edition Sardinia (Italy) (11- 16 March, 2019) „as the film accurately documents the ongoing Israeli violation of international laws, UN resolutions and the verdicts of the International Court of Justice, exemplified by the verdict on the apartheid wall. The documentation attests to a long research work that also highlights the motivations of the judges of the International Court.“
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(GmbH) ist eine Filmproducktionsfirma mit Sitz
in Genf, deren Strategie es ist, mit Hilfsorganisationen in Genf,
der humanitären Hauptstadt der der Welt, sowie mit akademischen
Institutionen kurz- und mittellange Filme zu produzieren. Wir haben einige
kurze pädagogische Filmclips für Universitätsprogramme produziert und
als Unternehmen ist „BROKEN“ ist unser erster großer Dokumentarfilm.
Wir sind ein kleines Team von Spezialisten mit Expertise in der
humanitären und entwicklungsbezogenen Arbeit mit einem
gemeinsamen Verständnis der Bedeutung welche
Filmprojekte spielen um Stimmlosen
Stimme zu geben.
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